Benutzer:Xander
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Inhaltsverzeichnis |
Profil
| Steckbrief | |
|---|---|
| Politisch | |
| Partei: | Piratenpartei Deutschland |
| Eintrittsdatum: | 21.02.2010 |
| Landesverband: | Rheinland-Pfalz |
| Kreisverband: | Rheinhessen |
| Stammtisch: | Mainz |
| politischer Kompass: | ![]() |
| Kontakt | |
| Webmail: | Form-Mailer |
| Mobil: | Null Eins Fünf Eins Vier Null Drei Drei Fünf Fünf Null Null |
Geboren
1984 in Worms
Schule
Ich besuchte die Seebachschule meines damaligen Heimatortes Osthofen und wechselte zur 5. Klasse auf das Rudi-Stephan-Gymnasium in Worms, wo ich 2004 mein Abitur erhielt. Außerhalb des Unterrichts war ich im schulischen Internetraum tätig.
Wehrdienst
Nach den drei Monaten der Grundausbildung in Lingen (Emsland) wurde ich nach Germersheim in der Pfalz versetzt um dort glorreich einen Schreibtisch zu verteidigen. Obwohl zumindest die Grundausbildung sehr unangenehm und für meine Gesundheit sehr nachteilig gewesen ist, bereue ich insgesamt nicht, meinen Wehrdienst anschließend um fünf Monate verlängert zu haben. Im Grunde bestand meine Tätigkeit als Bürosoldat vorwiegend aus dem Formatieren von Festplatten sowie dem Installieren von Windows.
Studium
Nach sieben Semestern an der Justus-Liebig-Universität in Gießen kam ich zurück in meine Heimat Rheinland-Pfalz und setzte mein Studium an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz fort. Mit den Fächern Geographie und Geschichte auf Lehramt am Gymnasium entspreche ich nicht dem Klischee des Mitglieds der Piratenpartei. Leider musste ich aus finanziellen Gründen nach neun Semestern mein Studium unterbrechen und bin nun Hartz-IV-Empfänger.
Politische Aktivität
Zwar kannte ich die Piratenpartei bereits seit Ende 2007 und habe sie erstmals bei der hessischen Landtagswahl im Januar 2008 gewählt, aber erst nach der Europawahl im Juni 2009 besuchte ich den Stammtisch der Regionalgruppe Mainz. Seitdem habe ich mein Engagement kontinuierlich gesteigert. Innerhalb der Regionalgruppe Mainz übernahm ich die Rolle des stellvertretenden Verantwortlichen für den Stammtisch. Wie zahlreiche andere beteiligte ich mich zur Bundestagswahl an Infoständen und der Plakatierung. Im August 2009 war ich schließlich erstmals auf einem Landesparteitag zu Gast und stellte drei Monate später bereits erste Satzungs- und Geschäftsordnungsänderungsanträge. Auf meinem dritten Landesparteitag am 21. Februar 2010 wurde ich schließlich nach langem Zögern Parteimitglied und kandidierte dort direkt für den Landesvorstand. Einen Posten im Landesvorstand konnte ich nicht erringen, sechs Tage später jedoch wurde ich zum stellvertretenden Vorsitzenden auf der Gründungsversammlung des Kreisverband Rheinhessen gewählt.
Tätigkeitsbericht
Hier führe ich einen fortlaufenden Tätigkeitsbericht über meine Vorstandsarbeit.
Bildung
Zu keinem Zeitpunkt war ich ein vorbildlicher oder ein bei den Lehrern beliebter Schüler. Umgekehrt sehe ich auch kaum einen meiner ehemaligen Lehrer als vorbildlich oder sympathisch an. Es war daher für mich eine große Motivation, selbst Lehrer zu werden um es besser zu machen als der Großteil meiner früheren Lehrer. Zugegebenermaßen habe ich mir damit keine allzu hohe Hürde gesetzt. Doch ich möchte nicht nur im Klassenzimmer einen guten Unterricht praktizieren sondern mich auch für eine Verbesserung der Bildungssituation im Land auf politischer Ebene einsetzen.
Primäres Ziel ist dabei für mich die Verkleinerung der Klassen, denn ganz unabhängig ob Gymnasium, Hauptschule, Gesamt- oder Sonderschule - in jeder Schulart und in jedem Schulsystem kann ein Lehrer in einem kleineren Klassenverband individueller auf seine Schüler eingehen und diese so besser fördern.
Darüber hinaus bringe ich meine Erfahrung aus neun Semestern Lehramtsstudium bei der Ausarbeitung des Bildungsprogramm mit ein und würde dieses auch gerne im Landtag vertreten.
Familie
Die Erfahrungen in meiner Kindheit haben mich negativ vorbelastet, jedoch auf der positiven Seite auch sensibilisiert in Bezug auf familiäre Gewalt. Dies kommt mir in der Arbeit mit Schülern zu Gute, da ich eher Problemfälle erkenne als jemand, der aus einem gesunden familiären Umfeld stammt. Auch politisch wurde ich durch meine Eltern geprägt. Wer in seiner Kindheit und Jugend nur geöffnete Briefe bekommt, bei Telefonaten noch eine dritte Person in der Leitung atmen hört und dessen Zimmertür aufgebrochen wurde, der weiß, welche Welt die CDU und ihre jeweiligen Koalitionspartner erschaffen wollen.
Auch wenn ich persönlich eine sehr schlechte Kindheit hatte, wehre ich mich vehement dagegen, den Hauptteil der Erziehung in die Hände des Staates, z.B. in Kindertagesstätten und Schulen, zu geben. Damit besteht stets die Gefahr der Gleichschaltung der Bevölkerung und einer massenhaften gezielten Indoktrination. Bereits jetzt werden politische Inhalte in Schulbüchern propagiert und dieser Prozess darf sich nicht blindlings fortsetzen. Politische Inhalte dürfen und sollen zwar in der Schule vorgestellt werden, jedoch darf dies nie unreflektiert und ohne kontroverse Darstellung geschehen.
Parteiwesen
Es mag paradox klingen, sich für eine Partei zu engagieren, sogar Mitglied zu sein und ein Amt darin zu bekleiden und dennoch folgendes zu sagen: Ich wünsche mir eine Demokratie ohne Parteien. Ich war keineswegs jemand, der sofort beim ersten Kontakt ein Mitgliedsformular verlangte und zum nichtdenkenden Parteisoldaten wurde. Im Gegenteil habe ich über den Beitritt lange nachgedacht und sehe auch jetzt die Piratenpartei nicht als unumstößliche Institution.
Deutschland ist ein Parlamentarismus. Außerhalb von Parteien ist nur mit finanziellem Aufwand ein Einfluss auf die Politik unseres Landes gestaltbar. Der Weg als vermögende Person parteilos zu bleiben und dennoch etwas zu bewirken steht jedoch nicht gerade der breiten Masse der Bevölkerung zur Wahl. Ich möchte mich daher für die Ausweitung der Möglichkeiten von Parteilosen in der politischen Partizipation einsetzen. Dazu gehört beispielsweise das Recht für Fraktionslose, in Parlamenten (z.B. Bundestag) Gesetzesentwürfe einzubringen. Bislang bedarf es hier noch der Fraktionsstärke um dies zu dürfen, wodurch es auch für Wähler unattraktiv ist, einem parteilosen Direktkandidaten ein Mandat zu geben.
Auch innerparteilich möchte ich die Möglichkeiten von Nichtmitgliedern ausweiten. Zum Landesparteitag im Februar 2010 habe ich diesbezüglich einen Satzungsänderungsantrag gestellt, der auch Nichtmitgliedern Antragsrecht an den Landesparteitag gibt - aus zeitlichen Gründen wurde dieser Antrag vertagt und noch nicht darüber entschieden.
Aktuelle Anträge
Bundesebene
Zur Zeit keine Anträge.
Landesebene
Teilnahme an Landesvorstandssitzungen - Explizite Freigabe auch für Nichtmitglieder, an den Sitzungen teilzunehmen. (Antrag zum LPT im Februar 2010, vertagt)
Änderung der Mehrheit bei Satzungsänderungen - Herabsetzung des benötigten Quorums auf die Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zur Satzungsänderung auf einem Landesparteitag. Die 2/3-Mehrheit wird beibehalten. Diese Änderung erlaubt es, dass nicht wie zuvor Enthaltungen generell den Nein-Stimmen gleichbehandelt werden.
Kreisebene
Zur Zeit keine Anträge.
Kandidatur
Ich wurde als Direktkandidat im Wahlkreis 28 (Mainz II) aufgestellt und stehe auf Platz 6 der Landesliste.
Was würde ich im Landtag tun?
Was ich hier schreibe, wird vermutlich für einige ein kategorisches Ausschlusskriterium sein. Ich sage bereits jetzt, dass ich mich keiner Fraktionsdisziplin unterwerfe. Als Abgeordneter würde ich mich nur meinem Gewissen verpflichtet sehen und würde keine Anträge oder Gesetzesvorschläge unreflektiert befürworten oder ablehnen. Ich bin kein dressierter Hund, der auf jedes Kommando hin gehorcht, aber selbstverständlich bin ich auch kein sturer Egomane. Für Argumente bin ich immer offen und wünsche mir sogar Beratung durch andere Abgeordnete und Experten außerhalb der Fraktion, besonders in den Fachgebieten, in denen ich selbst keinen großen Wissensstand habe. Ein Abgeordneter darf nicht nur aus dem Bauch heraus entscheiden, aber auch nicht blindlings alles lächelnd abnicken, was aus der eigenen Partei kommt nur um für die nächste Wahl wieder aufgestellt zu werden.
Ein Abgeordneter erhält 5459.99€ monatlich an Entschädigung, zusätzlich verschiedene Zuschüsse. Sollte ich in den Landtag gewählt werden, möchte ich mir in dieser Legislaturperiode genug Geld ansparen um anschließend mein Studium zu finanzieren.
Fragen und Antworten
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Auszeichnungen
Verliehen von Senficon für unermüdlichen Einsatz auf dem BPT10 und Hilfe beim Tierstempelbasteln.




