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Benutzer:C Holler

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Inhaltsverzeichnis

Bürgerschaftswahl 2011 | Ich - Pirat - bin dabei

Grüne sei Dank, wir wählen neu - wahrscheinlich im Februar 2011 - und ich kandidiere.

Es ist genau die übererwähnte "Schicksalswahl", auf die alle LVs schauen werden. Genau die Rolle, die ich gern bei Berlin gesehen hätte. Unsere Performanz und unser Abschneiden, wird das Projekt Piratenpartei maßgeblich definieren.

Und ich wünsche mir, die Pessimisten lügen zu strafen...Die Piraten sind quicklebendig, sie haben sich nur kurz ausgeruht.

JMSTV, Wikileaks, ACTA, Nacktscanner und soviele aktuelle Themen mehr, beweisen die Notwendigkeit unserer Existenz UND wir können noch viel mehr!

Wer?

Claudius (33), gelernter Grafiker und seit sieben Jahren Unternehmer im Bereich Werbung. Born and raised in Hamburg Altona, aktuell nicht ganz dort vor Ort sondern an der Grenze in Eimsbüttel.

"Karriere":

Kindergarten, Grundschule, Abitur, Jobben, Zivildienst, Jobben, Studium, Jobben, Praktika, Freelancing, Veranstalter, Agenturgründung, Getränkeproduzent.

"Qualifikation"

Klassensprecher, Schülerkollektiv, pädagogischer Jugendreiseleiter, 10(!!!) Jahre Gastronomie, Aushilfe in Hortgruppe, Geschäftsführung der eigenen GmbH, Mitgründer "Verband korrekte Getränke", Mitinitiator "Stilflut Bürogemeinschaft/Ladencafé"

Warum?

1. Wir haben kaum eine Chance ins Rathaus einzuziehen und genau diese möchte ich mit euch ergreifen. Die Hamburger Bürgerschaft braucht die Piraten um Einiges mehr als umgekehrt. Für die krasse Veränderung der Parteienlandschaft möchte ich meinen Anteil leisten.

2. Der LVHH ist zum Glück höchst heterogen und durchmischt. Ich habe dennoch zu den meisten Mitgliedern, die ich kennenlernen durfte, ein respektvolles und kollegiales Verhältnis auf Augenhöhe und gehöre keinem Lager an. Mir geht es um gemeinsame Stränge.

3. Ich bin profiliert und greifbar und passiere in der Realität. Der Faktor Aar** ist bei mir tendenziell Null - man weiß wie ich ticke, wer ich bin und wofür ich (ein-)stehe. Ich bin ein politischer Mensch - auch über das Piratenprogramm hinaus, aber kann klar zwischen Parteikonsens und Einzelmeinung differenzieren. Gemeinsames Programm trage ich mit oder (bisher nicht vorgekommen) schweige dazu und versuche den Kurs zu korrigieren.

3. Ich habe viele Schnittstellen nach Außen und scheue keine Konfrontation mit den Medien. Auch bin ich in der Lage mit "großen" Namen gepflegt zu kommunizieren. Generell ist meine Stärke eher Kommunikation, als strukturelles Kleinklein.

4. Ich habe mich lang genug - mit plausibler Begründung - vor Verantwortung bei den Piraten gedrückt. Konnte die Zeitaufwände und Verlässlichkeit für das nächste Jahr nicht gewährleisten, habe mir für die nächsten drei Monate aber ein Maximum an Zeit freigeschaufelt - und sollten wir das Rathaus entern, erzwinge ich die nötige "Freizeit".

5. Unsere Ziele - die ehemaligen Kernthemen UND die aktuelle Programmerweiterung - halte ich für derart relevant und wegweisend, dass ich sie auf Knien ins Rathaus tragen möchte. Denn das was die letzten Jahre passierte frustriert nicht nur mich, sondern immer mehr Menschen.

6. Ich liebe Hamburg! (Pathos Gallore) Und ich weiß, dass gerade Hamburg verdient hat mit Piraten beglückt zu werden. Es ist soviel im Argen, dass ich mir diese Liste erspare, ABER wir können und wollen das ändern. Mit weltbewegenden Banalitäten, wie Transparenz und Verhinderung von Volksbegehren/-entscheiden durch rechtzeitige und zielführende Kommunikation auf Augenhöhe mit den "Anrainern". Mit einem ernstgemeinten Fokus auf soziale Teilhabe - Bildung, Wohnraum, Mobilität, Gentrification und Ressourcen sind da nur Schlagworte - aber es sind unsere Schlagworte. Und das Thema innere Sicherheit gehört dringlichst durch einen Piraten-TÜV. Unsere Hauptaufgabe im Rathaus wäre zum BBQ auch mundgerechte Häppchen zu reichen, auf das wir als freiheitsliebende Evoluzzer mit den richtigen Ideen wahrgenommen werden und nebenbei dem Lobbyismus einheizen.

7. Bedungen durch meine bunte Vita bin ich gefeit vor Ränkespielchen und Verlockungen vermeintlicher Macht. Ich sähe meine Wahl auf einen Spitzenplatz vor allem als Auftrag und Herausforderung, die es zu meistern gilt.

8. Dieser Test versucht euch zu manipulieren!!!1!11einself Wer sich ein vernünfitges Bild machen will nutze Google und Twitter, frage Mitpiraten und die Mailingliste.

WIR SCHAFFEN DAS! WEIL WIR ES KÖNNEN!

Kandidatur Vorstand und Rücknahme

Dem nachfolgenden Text widersprechend, teile ich hiermit den Rückzug meiner Kandidatur als Beisitzer mit. Dies begründet sich mit der aktuellen Entwicklung meines Unternehmens. In diesem Jahr werde ich mich sehr intensiv, um die Expansion und den Fortschritt meiner Firma kümmern müssen und könnte dadurch mein Amt zu sehr vernachlässigen. Dennoch habe ich mir einige Gedanken zu meiner Kandidatur und meinen Zielen gemacht und möchte diese nicht in meiner Schublade verstauben lassen. Das nachfolgend geschilderte, möchte ich - wennauch nicht in angekündigter Intensität - auch als Basispirat leisten und hoffe auf weitere Vernetzung und Zusammenarbeit mit Aktiven. Ich hoffe sehr, dass Desi und Andreas Teil des neuen Vorstands sind und/oder sogar das zuletzt leidende Amt des Vorsitzenden mit neuem Leben füllen!


EINLEITUNG ALLGEMEIN

Eigentlich wollte ich (noch) nicht kandidieren, wertete die Nominierung als Zuspruch in erste Piratenaktivitäten meinerseits. Es gab und gibt genug Gründe zum jetzigen Zeitpunkt auf eine Kandidatur zu verzichten, auch und vor allem weil ich mein Engagement nicht von einem Amt abhängig mache. In jedem Fall möchte ich - so gewählt - kein Amt bekleiden, welches ich nur halbherzig führen könnte. Daher schlug ich mich lange mit einer Entscheidung herum...

... und komme zum Fazit, dass ich durchaus bereit bin Verantwortung zu übernehmen und unter bestimmten Voraussetzungen gute Arbeit in das Projekt "Piraten in Hamburg" investieren kann.

Ich kandidiere - wie nominiert - für das Amt eines Beisitzers. Wie in der Mailingliste und wohl auch beim Stammtisch von einigen angedacht, könnte eine Differenzierung der verschiedenen Beisitzerposten vorgenommen werden. Klar definierte Aufgabenbereiche und Verantwortungsfelder. Insofern beschreibe ich das Wunschamt, um welches ich mich bewerbe:

Beisitzer für den Bereich öffentliche Wahrnehmung (Kontakt, Marketing & PR, Presse, Kooperation)

Solch Amt sähe ich nicht in Konkurrenz zu etwaigen AGs - vielmehr als Schnittstelle zu eben diesen, zusammenarbeitend als Team. Dieses Amt fungiert als erreichbarer Kontakt zur Außenwelt, sortiert Anfragen, knüpft Erstkontakte, recherchiert Ansprechpartner und beteiligt sich regelmäßig an Treffen der themenverwandten AGs. Statt als Pressesprecher oder Repräsentant eine Basisdemokratie ad absurdum einzuführen, geht es in erster Linie darum Gespräche zu ermöglichen - sei es zur Basis, AGs oder dem Vorstand. In Hamburg Koberer genannt, in der Werbung Kontakter, möchte ich diese Tätigkeit positiv verstanden wissen, im Sinne unserer Satzung und hochtransparent. Dabei dennoch eigenständig agierend, ohne jemals Informationen vorzuenthalten. Zuallererst eben auch immer in stetem Kontakt mit den relevanten Ansprechpartnern und der Basis.


ZU MIR

Ich bin 32 Jahre alt, verheiratet und seit 2003 geschäftsführender Gesellschafter der Werbeagentur Zwogee GmbH (gemeinsam mit dem Piraten Daniel Plötz). Rasanter Lebenslauf in halbwegs chronologischer Reihenfolge (mit Überschneidungen): Geburt und erste Jahre Hamburg Altona, 3 Jahre Exil in München, Abitur in HH-Finkenwerder, Zivildienst Jugendherberge Eckernförde, pädagogische Ferienbetreuung (Griechenland, Frankreich), Studium Grafikdesign (kurz vor Schluss freiwillig abgebrochen zu Gunsten von), Praktika Designagenturen, Freelancing Grafik, Agenturgründung. Dazwischen diverse Nebenjobs (Packer, Komparse, Verkäufer, Kellner, Handwerker) und Reisen in alle Welt. Nebenbei probiere ich mich immer wieder in Projekten (Gründung Bürogemeinschaft für Kreative, Ladenatelier, diverse Kunst & Kultur Veranstaltungen). Seit zweieinhalb Jahren betreue ich 30 Stunden monatlich eine Hortgruppe im Kindergarten.

Politisch interessiert bin ich seit langem, meine politische Heimat war immer der Dunstkreis der SPD, manchmal Richtung Grün. Aber zu einem Parteibeitritt konnte ich mich dort genauso wenig durchringen, wie bei den Piraten. Das die mehr zu bieten haben als Monothematik und Nerds merkte ich bei ersten Beobachtungen im Www, umso mehr aber bei meinen ersten Stammtischbesuchen als Sympathisant im Sommer 2009. Seit dem 11. September (unbeabsichtigtes Datum) 2009 bin ich nun also Pirat. Politisch verortet sehr mittig eher nach links blickend, aber in jedem Fall liberal im Wortsinne fernab jeder FDP-Attitüde. Ich pflege meine Widersprüche eines beherzten Menschens mit Gerechtigkeitsempfinden, der dennoch seinen gewerblichen Platz im Kapitalismus innehat. Anspruch, Ethik und Bewusstsein bleiben meine eigenen Pflichtfelder.

Ich unterstelle mir eine breit gefächerte Allgemeinbildung und ein ebenso uneingeschränktes Interesse an der Welt. Das sollte eine fehlende Tiefe im technischen und EDV- Bereich durchaus kompensieren. Bei Wissenslücken habe ich keine Scheu Fachleute zu befragen und deren Kompetenzen anzuerkennen. Beratungsresistenz kenne ich von meinen Kunden und will ich mir umso weniger selbst vorwerfen lassen.

Ich möchte meine Erfahrung, mein Netzwerk und meine Kompetenzen bei den Piraten einbringen und dafür sorgen, dass das öffentliche Interesse an uns wächst und sinnvoll befriedigt wird. Insbesondere im Hinblick auf den Hamburg Wahlkampf und die leeren Kassen, gilt es für uns umso mehr, mit Kreativität und Improvisation zu glänzen und sich bietende Chancen zu nutzen - das kann ich.


FRAGENKATALOG (VORSTAND) Transparenz/Datenschutz/Privatsphäre: Kerngebiet der Partei, welches wie erlebt manchmal mit Bedacht austariert sein muss. Diese Begriffe würde ich in umgekehrter Reihe priorisieren: Privatsphäre und Datenschutz sind stärker zu gewichten als Transparenz. Dadurch wird letzteres nicht behindert, denn Vorgänge können in den meisten Fällen derart kommuniziert werden, ohne die ersten Begriffe zu verletzen. Im Zweifel birgt offene Kommunikation und Dialog die meisten Werkzeuge um eine Vereinbarkeit dieser Schlagworte zu gewähren.

Geschäftsordnung für den Vorstand: Ich vermute es werden auch "alte Hasen" im neuen Vorstand landen. Sollte ich diesem angehören, möchte ich lieber deren Erfahrungswerte und gemeinsame Absprachen zu einer GO werden lassen, als hier selbst unbedarft etwas zu skizzieren.

Vorstandsdefinition: Fokus auf Basisdemokratie bei unsichtbarer Hierarchie befinde ich für gut. Ich sehe den Vorstand weniger als Delegierte und "Führer", auch nicht als HiWi-Lösung für undankbare Aufgaben. Idealerweise gelingt die Performance einer Gesprächsführung und Meinungsfindung mit der Basis, bei gleichzeitger inhaltlicher Fortentwicklung. Gewisse repräsentative Aufgaben gehören sicher zu positiveren Teilaspekten, ausgeglichen durch selten verheimlichte Kritik am eigenen Wirkungsgrad. Ein Amt ist zuallererst eine Verpflichtung und Verantwortung, als Egopolitur gegen Profilneurose wird es nicht funktionieren.

Rücktritt: Ich kandidiere für den vollen Zeitraum und bin mir dieser Verantwortung bewusst. Persönliche Schicksalsschläge sind immer Gründe für einen Rücktritt. Einen aktiv gewollten Rücktritt könnte ich mir nur dann vorstellen, wenn ich merke, dass mir das Vertrauen seitens der Basis oder des Vorstands entzogen wird. Im Falle von Komplikationen innerhalb des Vorstandes, gilt für mich offene und ehrliche Kommunikation und eine gemeinsame Lösungsfindung.

Zeitfenster/Erreichbarkeit: Bedingt durch meine Selbstständigkeit arbeite ich zwar viel, aber habe einige Flexibilität. Ich kann mir zu bestimmten Terminen relativ eigenständig Zeit freimachen - die Tages- und/oder Nachtzeit spielt hierbei keine wirkliche Rolle. Wie zuletzt wäre ich beim Hamburgstammtisch weitestgehend präsent und würde erweitert auch an anderen AGs und Stammtischen teilnehmen. Ich bin auf gängige Weise zu erreichen bevorzuge die Onlinevarianten bin aber natürlich auch telefonisch oder persönlich greifbar. Ich reagiere immer so zeitnah wie möglich - meist sehr kurzfristig in jedem Fall in akzeptabler Zeit. Abwesenheit kommuniziere ich vorab.


FRAGENKATALOG (FÄHIGKEIT INTERESSE) Einiges hab ich oben schon angeschnitten.

Qualifikation: Ich mache Werbung und Marketing. Mittlerweile arbeite ich vornehmlich konzeptionell und kontakterisch und delegiere einzelne Umsetzungbereiche zu den verschiedenen Mitarbeitern. Ich plane und organisiere und betreue von kleinen Kunden bis Konzernen verschiedenste Kunden. Berufsbedingt muss ich ein großes Netzwerk haben und nehme an diversen Veranstaltungen, Messen, Kongressen, Barcamps etc. teil. Berührungsängste hab ich abgelegt. Ein nicht unerheblicher Teil unseres Geschäftsbetriebs widmet sich dem Socialweb. Twitter, Facebook, Blogs etc. sind Spielzeug und Tool zugleich.

Softskills: 10 Jahre Gastro, mehrere Monate Jugendbetreung, Kindergarten - Ich kann mittlerweile mit Menschen, so verschieden sie auch sind. Für sichere Kommunikation sind die vorgenannten Jobs wohl mit die härteste Schule, auch und vor allem, weil man sich seine Gesprächspartner eben nicht aussuchen kann.

Medienerfahrung: Klar socialweb, aber ich habe früher via Praktikum und Komparserie viel mit TV- und Filmproduktionen zu tun gehabt. Dadurch und im Rahmen meiner Tätigkeiten und Projekte war ich des öfteren in Zeitung, Fernsehen und Radio. Nicht eitel, aber auch nicht scheu, wenn das Licht angeht.

Stressresistenz: Ich kenne die Höhen und Tiefen des Geschäftslebens in vollem Ausmaß, bei ehemals 80 Std-Woche. Das hat mich sehr ruhig und gelassen gemacht.

Beste Erfindung im Www: Der Hyperlink.

Ich im Www: Twitter: @C_Holler Xing: Claudius Holler Firma: Zwogee.de ansonsten verät Google nichts Verwerfliches.

Politische Sachthemen: Das führt zu weit, aber wer ab und an die Mailingliste verfolgt und sich einen Reim auf meinen Beruf und Aktivitäten macht, weiß wo ich mich einbringe und mit welcher Attitüde.


FRAGENKATALOG (PIRATEN)

Warum Pirat: Weil ich es sein kann. Hier geht noch was. Keine ausgelatschten Pfade. Heterogenes Umfeld mit Dialogbereitschaft, Engagement und Gehirn. Da fühle ich mich wohl.

Andere Fragen: Sind irgendwie alle schon beantwortet oder besser real zu erleben.

Wo sind die Piraten in fünf bis zehn Jahren: Mit Chance mehr als nur existent. Ich wünsche mir Piraten in politischer Gestaltungsverantwortung, dann mit Sneakers statt Kinderschuhen.

Wer bin ich

  • Name: Claudius Holler
  • Geboren: 18.11.1977
  • Heimat: Hamburg Altona
  • Funktion: Gestaltungswilliger, motivierter Basis-Pirat mit bunter Erfahrung
  • Twitter: http://www.Twitter.com/C_Holler
  • Xing: http://www.xing.com/profile/Claudius_Holler
  • Beruf: Werbeberatung & Marketing // Konzepte & Kommunikation // Grafik & Text // Geschäftsführer und Gesellschafter der ZWOGEE GmbH
  • Mail: Claudius.holler (a) zwogee.de

Ich bei den Piraten

Anspruch verpflichtet zu Mitgestaltung unserer Gesellschaft. Lange habe ich gehadert, wo meine politische Heimat zu verorten sei. Leicht fällt der Ausschluss von freakigen Splitter- und extremistischen Parteien. Die Etablierten in Schwarz oder Gelb boten mir nie Schnittstellen, Grün ist nicht mehr grün, der Altersdurchschnitt links ist mir zu hoch, die Themen zu dogmatisch und die SPD - ja die SPD hätte eine Heimat sein können, aber sie gab sich alle Mühe mich zu verprellen. Politische Irrfahrten einerseits, Verschlampung meines Aufnahmeantrags andererseits dazu die Ignoranz gegenüber den Verwerfungen des Internets und einem motivierten Nachwuchs... es gab keine Partei, also wurde ich anderweitig aktiv, engagierte mich in meinem Umfeld, wurde selbstständig und versuchte meinem Anspruch gerecht zu werden, bis ich die Piraten erstmals entdeckte und belächelte, aber interessiert verfolgte (Flyer BTW 2005). 2009 wuchs deren mediale Präsenz und der Output ihrer Sympathisanten, Grund genug sich intensiver mit diesen "Nerds" zu beschäftigen - Ich bin ja keiner, nur kleiner Anwender. Regelmäßige Besuche beim Stammtisch zwangen mich zu realisieren, dass meine Vorurteile nicht stimmten, da waren hochmotivierte, gesprächige und weltoffene Menschen anwesend, keine verstrahlten und monothematischen Kellerkinder. Es war bunt und ich kam nicht umhin beizutreten - aus Versehen am 11. September 2009.

Politisches Interesse

Freiheit und Menschenrecht, wie sie im Grundgesetz formuliert sind bringen mein Bestreben auf den Punkt. Ich möchte den aktuellen Trend von Überregulierung und Aktionismus argumentativ durchbrechen. Nachhaltigkeit, Bewusstsein und Gerechtigkeitsanspruch sind für mich keine Floskeln. Im Gegenteil ich lebe diese Begriffe, auch in meinem Geschäftsleben. Ein guter Freund formulierte mal sehr treffend: Gutmenschentum ist Bullshit, was zählt ist Fairplay und keine Verarsche. Ich glaube an den Wert von Utopien und Visionen. Der Versuch diese ansatzweise umzusetzen hat Fortschritt zur Folge. Durchdachte Risikobereitschaft und ein breiter Horizont werden unserer Zeit gerecht. Die größten Herausforderungen der nahen Zukunft liegen für mich (loses Buzzworddropping) in: nachhaltiger umweltfreundlicher Energiegewinnung und -Einsparung // Bildung für Alle als immer zu rechtfertigende Investition // Kunst, Kultur und Forschung als Fundament einer zusammenwachsenden Gesellschaft // Möglichkeiten zur Deckung der Grundbedürfnisse an Wissen, Unterhalt, Gesellschaftsteilnahme // Vereinbarkeit von Wirtschaft und Steuergerechtigkeit // Schutz der Privatsphäre und Achtung der Menschenwürde // Friedfertigkeit und Gewaltfreiheit // Generationengerechtigkeit // Medienkompetenz und so vieles vieles vieles mehr.

Was mache ich noch so

Seit Mai 2004 leite ich zusammen mit meinem Bruder (auch Pirat) die Agentur ZWOGEE. Wir bieten unterschiedliche Dienstleistungen aus den Bereichen Gestaltung, Werbe- und Kommunikationsberatung und Konzeption, sowie technische Umsetzung von Webprojekten. 2005 gründeten wir das Stilflut Bürokombinat. Eine Bürogemeinschaft für unterschiedlichste Branchen. Seit 2009 ist die Agentur ZWOGEE endlich eine GmbH. Parallel gegründet wurde eine GbR für Firmenbeteiligungen und Geschäftsinvestionen. Wir arbeiten nicht für jeden und achten auf korrekte Bezahlung unserer Partner. Ich bin ein - zur Zeit sehr stilles - Mitglied des Kollektivs "Premium Cola". Einem Wirtschaftsexperiment auf Basis von Werbefreiheit, konsensgeführter Geschäftsabwicklung mit dem Willen zu Korrektheit und Bewusstsein. Ich reise viel, auch und vor allem in arme Länder - weniger als Tourist, als als Gast. Koche göttlich und Bio. Gehe gern aus und unter Menschen. Skateboard, Musik, Socialweb, Kultur und eine endlose Liste an Interessen.

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