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Benutzer:Anarchox

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Kurzprofil
Persönlich
Name: Daniel Martin
Nick: Anarchox
Berufl. Qual.: Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Geburtstag: 03.05.1984
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Landesverband: Rheinland-Pfalz
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: coming@soon.de
Website: misanthropisch.de
Blog: misanthropisch.de
Twitter: anarchox666
 


Über mich

Warum Piraten?

Auch für mich war es ein großer Schritt, einer Partei beizutreten. Ich habe mehrere Phasen durchlebt, bis ich diesbezüglich da stand, wo ich jetzt bin. Nein, ich musste erst einmal anfangen, mich überhaupt politisch zu interessieren. Dies begann grob mit den Ereignissen nach dem 11. September (Insidejob!). In der darauf folgenden Zeit wurden mehr und mehr Politikermeinungen in Gesetze gegossen. Alles unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Terror™.

Und zunehmend habe ich gemerkt, wie sehr doch die Politik, die mich bis dato nicht interessierte, einen Einfluss auf mein Leben hat. Denn nach den Gesetzen die aus Berlin (neuerdings auch immer öfter aus Brüssel) kommen, muss ich nun einmal leben. Zumindest wird das von mir erwartet. Danach teilte ich jahrelang mit den meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Meinung: "Ich finde viele Sachen Scheiße, die passieren, aber ich kann es doch eh nicht ändern!" Ich kann diese Einstellung auch heute noch nachvollziehen. Das sich hier eine gewisse Müdigkeit ob der eigenen Möglichkeiten einschleicht ist nur verständlich. Und wen soll man auch wählen? Die großen Parteien versprechen viel und halten nichts. Also nichts gewählt.

Eine lange Zeit zog ins Land... Nach gefühlten 346 Terroranschlägen in Deutschland *hust* fühlte ich mich mehr von der Politik bedroht, als vor irgendwelchen Taliban. Jahr um Jahr nahmen die Einschnitte in die Grundrechte immer mehr zu, was mir gerade als Informatiker natürlich sehr missfiel, verstehe ich doch die Konsequenzen. Und spätestens mit der Vorratsdatenspeicherung wurde das Fass zum überlaufen gebracht. Ein Umdenken fand statt. Dazu beigetragen hat sicherlich mein damaliges Interesse an der jüngeren deutschen Geschichte, was mich natürlich irgendwann einmal auch zur Studentenbewegung in den 70ern brachte. Ich erkannte, dass das Rumgeschimpfe über Politiker alleine nichts bringt. Man muss selbstverständlich nicht alles über den Haufen ballern, wie eine RAF (selbst diese hat bei ihrer Auflösung zugegeben, dass es doch besser gewesen wäre, eine Partei zu gründen). Man muss genau DAS tun, was die wenigsten Bürger der Bundesrepublik können: Den Arsch heben und was tun. Ein Blick zu unseren französischen Nachbarn zeigt doch, dass es funktioniert. Über brennende Autos kann man denken was man will, aber dort wird nicht genickt und gefressen. Wenn man mich fragt, wo ich politisch stehe, so kann ich diese frage nicht beantworten. Ich selbst bin zu Open-Minded, als dass ich mich in eine Schublade packen lassen würde. Sicherlich, wer mich kennt und mich beobachtet, wird dies tun. Aber das ist nicht mein Problem. Ich habe erkannt, dass ich nur noch wenige Grundrechte habe. Und eines davon ist die Wahl. Also nutze ich sie.

Und genau zu dieser Zeit bin ich über die Piratenpartei gestolpert. Endlich Leute, die wissen wovon sie reden. Endlich Leute, die so denken wie ich. Endlich Leute, die mich verstehen. Und das auch sowas funktionieren kann, sieht man in Schweden. Beeindruckenderweise ist die Piratenpartei dort die drittgrösste Partei des Landes. Und das ist eine kritische Masse, die nicht mehr zu ignorieren ist.

Von solch einer Mitgliederzahl ist man in Deutschland leider noch weit entfernt. Aber alles beginnt mit kleinen Schritten. Wohin mich meine führen, wird die Zukunft zeigen. Jedenfalls werde ich nicht dasitzen und mich als Individuum immer mehr demontieren lassen.

Klarmachen zum Ändern!

Benutzer kann noch mehr, muss aber erst noch die Kategorien wühlen ;)

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