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Benutzer:Amaryllion

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Kurzprofil
Persönlich
Name: Judith Seipel-Rotter
Nick: Amaryllion
Wohnort: Wiesbaden
Berufl. Qual.: Fachinformatikerin (Anwendungsentwicklung)
Tätigkeit: Systembetreuerin CRM
Familienstand: verheiratet
Geburtstag: 21.11.1976
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Mitgliedsnummer: 747
Landesverband: Hessen
Kreisverband: Wiesbaden
Funktion: Generalsekretärin LV Hessen
politischer Kompass:
mein politischer Kompass
politischer Test:
kosmopol. 58%    national.
laizist. 74%    fundamental.
visionär 64%    reaktionär
anarchist. 51%    autoritär
kommunist. 57%    kapitalist.
pazifist. 45%    militarist.
ökologisch    10% anthropozent.
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: judith.seipel-rotter (at) piratenpartei-hessen (punkt) de
Jabber: Amaryllion (at) jabber (punkt) piratenpartei.de
Twitter: Amaryllion
LiquidFeedback: 3231
 


Über mich

Aktivitäten im LV Hessen

  • Generalsekretärin des LV Hessen seit 2011
  • Beisitzerin KV Wiesbaden 2010-2011
  • Generalsekretärin des LV Hessen im Jahr 2009
  • 2008 Gründung der AG Struktur und Mitentwicklung der Hessischen Gruppenstruktur

Warum bin ich Pirat?

Die Überwachungsmaßnahmen im gesellschaftspolitischen Gesamtkontext halte ich für eine beängstigende Tendenz, der ich gern entgegentreten möchte. Privatsphäre und Datenschutz sind so wichtig und gleichzeitig so bedroht wie (fast) nie zuvor. Die Piratenpartei bietet für mich eine Fülle von Themen, die sich auf den Grundgedanken der Freiheit, der diskriminierungsfreien Teilhabe am Leben und des sozialen Miteinanders berufen und noch viel mehr, die aus ihm abzuleiten sind. Ich habe mit meinem Parteieintritt mein aktives politisches Engagement wieder aufgenommen, wenn auch vielleicht in etwas anderer Form als zu meinen Jugendzeiten.

In der Piratenpartei kann man einfach dazukommen und mitgestalten. Das tue ich seit Anfang 2008. Als junge und sehr basisdemokratisch organisierte Partei des Informationszeitalters gibt es viel zu tun und noch mehr Potential. Hier ist Raum für Andersdenkende abseits der festgefahrenen Meinungseinbahnstraßen anderer Parteien. Hier ist jeder selbst für seine Gedanken und sein Handeln verantwortlich. Gleichzeitig verbieten sich rassistische Ansichtsweisen allein schon aus dem Grundsatz der Freiheitsliebe, wie man im ersten Paragraphen der Satzung so schön lesen kann: „Sie [die Piratenpartei] vereinigt Piraten ohne Unterschied der Staatsangehörigkeit, des Standes, der Herkunft, der ethnischen Zugehörigkeit, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung und des Bekenntnisses, die beim Aufbau und Ausbau eines demokratischen Rechtsstaates und einer modernen freiheitlichen Gesellschaftsordnung geprägt vom Geiste sozialer Gerechtigkeit mitwirken wollen. Totalitäre, diktatorische und faschistische Bestrebungen jeder Art lehnt die Piratenpartei Deutschland entschieden ab.“ Mit dieser Basis im Rücken läßt sich freidenken.

Ich bin zu dem Schluß gekommen: Auch wenn man die Welt vielleicht nicht verändern kann, so sollte man es dennoch versuchen, bevor der ungelenkte und rein innerliche Zorn nach den Nachrichten die Seele frißt und es keine Stimme mehr gibt, die mit einem NEIN die vorherrschenden oder drohenden Mißstände anprangert. Wer schweigt, stimmt zu - das gilt damals wie heute. Und fast jede Woche gibt es schon wieder den nächsten unmenschlichen Beschluß, dem ich mich entgegenstellen möchte - und dem jeder zustimmt, der schweigt.


War ich bereits vor den Piraten politisch aktiv?

Sowohl meine Mutter als auch mein Vater studierten noch als ich geboren wurde und waren in die Deutsche Studentenbewegung involviert. Mein Vater hat sich aktiv bei der APO und den späteren Grünen engagiert bis er Ende der 1980er Jahre ausgetreten ist. Politik war in meinem Elternhaus also stets ein wichtiges Thema und ich schätze, ich bin bei Demonstrationen schon mitgelaufen, bevor ich wirklich laufen konnte. In der Schule war ich aktiv bei Golfkriegsdemos und anschließenden Mahnwachen bis Anfang der 1990er, Proteste gegen die Studienreform Mitte der 1990er Jahre.

Die Piratenpartei ist die erste und einzige Partei, in die ich jemals als Mitglied eingetreten bin.


Wenn ich in Hessen etwas auf Knopfdruck verändern könnte, dann würde ich...

...Die Millionen, die in privaten Bildungseinrichtungen verschwinden, zurückholen und statt dessen in die öffentlichen Bildungseinrichtungen investieren, nachdem sie mit besseren Lernkonzepten ausgestattet wurden. Eine umfassende Bildung ist der Schlüssel für Selbst- und Mitbestimmung. Nur wer nicht zu einem „Fachidioten“ ausgebildet wird, kann sich von Meinungsmache und Manipulation weitestgehend distanzieren, einen eigenen Standpunkt entwickeln und einnehmen und somit frei werden. Somit liegt mir freie Bildung sehr am Herzen.

...Die Kontrolle über öffentliche Infrastruktur wieder in die Hand der Bürger legen, damit Transparenz und Preislegung in diesem Bereich nicht mehr mit Gewinnmaximierung kollidieren.

Wenn ich mir für die Menschen in Deutschland etwas wünschen dürfte, dann würde ich mir wünschen, dass...

Neben umfassender Bildung für alle, die fundierte kritische Gedanken überhaupt erst möglich machen, würde ich mir wünschen, daß die Menschen bewußter und selbstreflektierender leben. Wer sich seiner selbst bewußt ist mit Verstand und allen Gefühlen, die zum Mensch sein gehören (positiven wie auch negativen), der kann auch mit allen anderen Menschen um ihn herum besser umgehen. Ich würde mir wünschen, daß der Mensch und sein soziales Miteinander nicht mehr als Kostenfaktor gesehen oder auf seine Arbeitskraft reduziert wird. Ich würde mir wünschen, daß das Gedächtnis der Bevölkerung länger hält als 6 Monate.

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